gesund weiter …

Ich möchte meine Befindlichkeit teilen.

Nach 5 Monaten Berufsverbot für Yogalehrer auf der Grundlage der Corona-Schutzverordnungen bin Ich müde und frustriert. Ein yogisch optimistischer Zukunftsblick fühlt sich anstrengend an. Das ist nicht gesund. Aus Steuergeldern bekomme ich ca. 750€ monatlich (Kurzarbeitergeld) und muss persönlich noch jeden Monat ca. 500€ drauf legen. Wofür? Damit es keine Yogakurse gibt?

Wenn ich nachts nicht schlafen kann, lese ich gerne in der Bhagavadgita und finde mich in Arjuna wieder, dessen Karma als Krieger ihn in eine Schlacht führt, bei der auf beiden Seiten Freunde und Verwandte stehen, und er in seiner Zerrissenheit Rat bei Krishna findet.

Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Gefahren von Virusinfekten, massenhaft geschürter Angst, Armutsrisiken, kultureller und sozialer Armut, aufbegehrenden autoritätsgläubigen Kräften, machtgierigen Digitalkonzernen, Geldgierigen Pharmakonzernen, usw. muss jedes Individuum seine Rolle finden, wie mehr Liebe, Lebendigkeit und Lebensfreude in die Welt gebracht werden kann.

Ich bin der Überzeugung, das ich durch Yoga mehr Gesundheit, Liebe und Lebensfreude in die Welt bringe, als durch depressives Erdulden endloser Notverordnungen.

Viele Aspekte der Corona-Schutzverordnung sind nicht evidenzbasiert. Masken werden symbol eines hilflosen Polit-Aktionismus.   Wir sollten den Sommer zur Erholung nutzen (siehe Aerosolforschung). Ich habe schon letztes Jahr eine leistungsfähige Lüftungsanlage im Yoga-Studio eingebaut. Einen Endlos-Lockdown bis in den Juli mache ich nicht mehr mit.

Die Einschätzung der politischen Kräfte ist komplex. Für Vertreter einer Zero-Covid-Strategie passt das Wort „Gesundheits-Faschisten“ nicht besonders gut, aber es fasst prägnant zusammen, dass sie eine (unrealistische) Idee über alle anderen Normen einer demokratischen Gesellschaft stellen. Vielleicht können wir in 15 Jahren, wenn alle Welt Grundimmunität hat und vertretbare Impfmöglichkeiten weltweit bestehen über eine Ausrottung der Krankheit nachdenken. Bis dahin müssen wir damit leben.

Das persönliche Risiko ist vielleicht 3 bis 5 mal größer, als bei einer Grippe, aber damit immer noch überschaubar. Das gesellschaftliche Risiko der Überlastung des Gesundheitssystms ist ernst, aber die Folgeschäden der Schutzverordnungen sind es auch. Hier braucht es mehr Ausgleich.

 

Mitgliederversammlung Mo 18.1.2020 um 20:15

Protokoll der Jahreshauptversammlung 2021
des Yogaladen e.V.

Am 18.1.2021 um 20:00 Uhr, Stefan-Zweig-Str. 21, Leipzig
Als Versammlungsleiter wird bestimmt: Helfried Lohmann
Protokoll: Soluna Anke Haubner
Beteiligt sind 6 Mitglieder (Anwesend… intern)

Die Einladung zur MV wurde am 4.1. per eMail mit Tagesordnung verschickt.
Die Versammlung ist beschlussfähig.
Tagesordnung
• Bericht des Vorstandes
• Kassenbericht
• Entlastung des Vorstandes
• Neuwahl von Vorstandsmitgliedern.
• Jahresplanung 2021
• Sonstiges

Top 1+2: Bericht des Vorstandes und Kassenbericht
Helfried berichtet von der Vereinsarbeit und stellt den Kassenbericht 2020 vor.
Dabei wird explizit auf die Abrechnung der Kosten nach pauschalen Anteilen für Telefon,
Büromaterial, Repräsentation, Aufmerksamkeiten, Porto, Kontoführung und GWGAbschreibung
hingewiesen.
Der Kassenprüfbericht von Grit empfiehlt die Entlastung des Vorstands für 2020.

Top 3: Entlastung des Vorstandes
Antrag auf Entlastung des Vorstands. Abstimmung: Ja _6_, Nein __0_, Enthaltungen _0_

Top 4: Neuwahl
Anstelle von Agnieszka kandidiert für den 2. Vorsitz Max Vetter
Es stimmen bei der Wahl für Max: Ja _5_, Nein _0_, Enthaltungen _1 (Max)_
Max nimmt die Wahl an.

Top 5: Satzungsänderung
Helfried erklärt: Das Finanzamt hat als Kriterium für die Gemeinützigkeit, dass die
Bezahlung von Vorständen in der Satzung geregelt werden muss. Wörtlich: „… wäre die
Satzung dahingehend zu ändern, das abweichend von §27 (3) S. 2 BGB eine
hauptamtliche Betätigung erfolgen soll. …ist weiterhin zu beachten, das die Person, dessen
Gehalt vereinbart werden soll entweder vom Stimmrecht auszuschließen ist (§32 BGB)
oder die Mitgliederversammlung eine Befreiung vom Verbot des In-Sich-Geschäftes nach
§181 BGB beschließen muss.
Daher der neue §6 der Satzung:
§1 Name … soll aktualisiert werden.
§6 Der Vorstand
Der Vorstand besteht aus mindestens 3 natürlichen Personen mit den Rollen
Vorsitz, Stellvertretender Vorsitz, Kassenführung. Er entscheidet nach dem
Konsensprinzip.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitz allein oder
mindestens zwei Vorstände vertreten.
Die Vorstände werden von der HV gewählt. Sie bleiben so lange im Amt, bis durch
Neuwahl ein neuer Vorstand gebildet ist.
Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins ehrenamtlich und berichtet darüber
auf der MV. Er hat sich an die Richtlinien einer von der HV beschlossenen
Geschäftsordnung zu halten.
Die Kasse wird einer unabhängigen Person zur Prüfung vorgelegt, die nicht im
Vorstand ist.
Der Verein kann Vorstandsmitglieder gegen Entgelt beschäftigen, insbesondere als
Kurs- und Übungsleiter.
Geschäfte Verträge des Vereins mit Mitgliedern des Vorstandes müssen von zwei
anderen Vorständen unterschrieben werden. Bei Beschlüssen über solche Verträge
hat das entsprechende Vorstandsmitglied sich zu enthalten.
(neues unterstrichen, wegfall durchgestrichen)
Abstimmung für diese Satzungsänderung: Ja _6__, Nein __0_, Enthaltungen _0_

Top 5.1.) weitere formelle Änderungen
Falls von Seiten des Registergerichtes oder des Finanzamtes kleine
Änderungsanforderungen an die Satzungsbeschlüsse gestellt werden, darf der Vorstand
diese einarbeiten und muss alle Mitglieder über den neuen Stand zeitnah informieren. Bei
Widerspruch muss eine neue MV einberufen werden.
Abstimmung. Ja _6 __, Nein __0_, Enthaltungen _0_

Top 6: Jahresplanung 2021
Wir bringen weiter Yoga ins öffentliche Bewusstsein durch Beteiligung im Leipziger-Yoga-
Netzwerk. Neben den offenen Yogastunden werden auch wieder Einsteigerkurse mit KV-Zuschuss
über 10 Einheiten angeboten. Tantra-Einsteigerkurse machen mit tieferen Yoga-Übungen
weiter, die in den normalen Yogastunden nicht dran kommen.

Top 7: Sonstiges
• Der Arbeitsvertrag von Helfried wird aufgrund der Hinweise vom Finanzamt
entsprechend Anlage geändert.
Abstimmung. Ja _5 __, Nein __0_, Enthaltungen _1 (Helfried)_

 

Therapeutisches Yoga in Corona-Zeiten

Ab sofort biete ich therapeutisches Yoga an. Termine siehe Kalender. Die Corona-Schutzverordnung erlaubt „medizinisch notwendige Behandlungen“.  Wenn du für deine Gesundheit, trotz Corona-Schutzverordnung, zum Yoga kommen möchtest, dann bitte einen Arzt oder Heilpraktiker um ein Privatrezept für Yoga. D.h. Yoga wird als Heilmittel gegen „deine Krankheiten“ verordnet (so wie Reha-Sport). Ein Privatrezept hat mit den Krankenkassen nichts zu tun. Deine Yogastunden musst du selbst zahlen.

Als Psychotherapeutischer Heilpraktiker darf ich psychischen Störungen diagnostizieren, und entsprechende Heilmittel verordnen, d.h. Ich darf Privat-Rezepte ausstellen. Dafür muss ich in meiner „Patientenakte“ dokumentieren, was ich bei dir „diagnostiziert“ habe. Patientenakten unterliegen meiner Schweigepflicht. Eine leichte depressive Episode kann ich in diesem Corona-Winter vermutlich sehr vielen Menschen diagnostizieren. Aber vorsicht mit Diagnosen. Sie entwickeln eine eigene Dynamik, oft zum Nachteil der betroffenen Menschen, z.B. bei Versicherungen.

Ich mache das Verfahren mal transparent. Eine leichte depressive Episode nach ICD-10, F32.0 kann diagnostiziert werden: wenn zwei von drei Hauptmerkmalen seit ca. 2 Wochen vorhanden sind:
1) gedrückte Stimmung
2) Freudlosigkeit oder Interessenverlust
3) Verminderter Antrieb oder erhöhte Ermüdbarkeit
UND zwei der folgenden 7 Symtome:
1) Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
2) Vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
3) Schuldgefühle und Gefühle von Wertlosigkeit
4) Negative und pessismistische Zukunftsperspektiven
5) Suizidgedanken (… davon will ich hier lieber nicht sprechen)
6) Schlafstörungen
7) Verminderter Appetit.
Yoga hilft laut wissenschaftlicher Studien gegen Depression. Siehe Ärzteblatt

Praktisch: Du kommst zu mir als Heilpraktiker für Psychotherapie, nach einer Anamnese und Beschreibung deiner Beschwerden diagnostiziere ich ggfls. eine psychische Störung, die durch Yoga nachgewiesener Weise gelindert werden kann. Praktisch kannst du gleich den Fragebogen zu Depression ausgefüllt mitbringen. Dann verschreibe ich dir per Privatrezept Yoga als Heilmittel. Mit diesem Rezept kommst du zu meiner Yogastunde. Alle Unterlagen packe ich in einen verschlossenen Umschlag in meine Akten und vernichte diese nach der gesetzlichen Frist von 10 Jahren, es sei denn, das Gesundheitsamt macht eine Corona-Razia. Dann muss ich diese Unterlagen vor Gericht vorzeigen können, bzw. von einem Anwalt klären lassen, wie weit der Vertrauensschutz eines Heilpraktikers verhältnismäßig zur Corona-Schutzverordnung ist.
Ich hoffe, du kannst diesem Corona-Theaterstück einen gewissen erheiternden Unterhaltungswert abgewinnen. Falls es dir wirklich nicht gut geht, dann unterstütze ich dich natürlich auch gerne mit „echter“ therapeutischer Beratung und den angemessenen Methoden. Die ersten 15 Minten meiner therapeutischen Praxis sind kostenfrei, d.h. das pro-forma Rezept für Yoga kostet dich dann nichts.

Meinung

Die aktuelle Corona-Politik entwickelt zunehmend Eigenschaften, die wir sonst unter „Diktatur“ zusammenfassen würden. Keine Diktatur entwickelt sich von heute auf morgen, aber inzwischen ist es immer häufiger angeraten, zwischen öffentlicher und privater Meinung deutlich zu unterscheiden. Und diese notwendige Haltung hat viele negative Auswirkungen auf unsere Politik. Jede kann und sollte ihren Teil zur Bewältigung der Corona-Krise beitragen. Aber das „System“ will belogen werden. Ich meine damit nicht die Menschen, die in der Verwaltung arbeiten. Sie verdienen warmherzigen, menschlichen Kontakt und Respekt in schwierigen Zeiten. Aber sie sollten nur das hören oder lesen, was ihre Arbeit nicht noch komplizierter macht.

Die Corona-Schutzerordnung nutzt sehr Grobe MIttel. 99,9% der gesunden Bevölkerung sollen drastische Einschränkungen hin nehmen und sich ungesund verhalten, z.B. verbietet die Corona-Schutzverordnung Yoga. Ein „inzidenzwert“ von 100 (im Corona-Kontext) bedeutet, dass von 100.000 Menschen in den letzten 7 Tagen 100 neu positiv auf Corona getestet wurden. Von den positiv getesteten sind ca. die Hälfte symptomlos und wenig ansteckend. Infektions-Gefährlich sind vor allem ca. 2 bis 3 Tage vor Ausbruch der Krankheit. Wirklich Kranke verschwinden dann schnell im Bett. Es läuft also ca. 1 potentieller „Spreader“ unter ca. 2000 bis 3000 Menschen frei herum. Wenn du mit einem dieser Menschen länger in einem Raum bist, oder er dich direkt anhustet, dann ist die Gefahr einer Infektion sehr hoch, da du vermutlich noch keine Immunabwehr gegen die Corona-Viren hast. Die Gefahren dieser Krankheit sind dann mit einer schweren Grippe vergleichbar (also ernst zu nehmen).

Gezielte Mittel zur Begrenzung von Corona-Schäden wären möglich. Ich denke z.B. mit einer Aufstockung der Betreuungsschlüssel in Altenheimen (um einen deutlichen Faktor) würde sich mit viel weniger volkswirtschaftlichen Kosten, viel mehr Leben retten, als durch die Kosten des Lockdown für alle. Die Pfleger müsste mann dann aber ordentlich bezahlen. Sie tragen zu unserem gesellschaftlichen Leben auch evlt. mehr bei, als die Banker. Aber so etwas wäre in der kapitalistischen Relligion ja eine Revolution. Die Bundeswehr stellt Soldaten für die Überwachung von Quarantäne-Verweigerern zur Verfügung. Warum nicht für die Pflege von Alten und Kranken?

AOK-Yogakurs

Ein Yogakurs über 10x 90 Minuten nach dem AOK-Konzept.

Yoga fördert Beweglichkeit und Entspannung, hilft gegen Rückenbeschwerden, unterstützt Gelassenheit im Alltag und kann in jedem Alter begonnen werden. In diesem Yoga-Kurs  wird klassisches Hatha-Yoga von Grund auf gelernt. Am Ende dieses Kurses solltest du dich und die Übungen gut genut kennen, um Yoga in deinen Alltag zu integrieren.

Asanas (Yoga-Stellungen) werden dynamischer in Bewegung praktiziert oder statisch für eine Weile gehalten. Die Stunden werden abgerundet durch Atemübungen, Tiefenentspannung und ein wenig Meditation.

Yoga fördert Beweglichkeit und Entspannung, hilft gegen Rückenbeschwerden, unterstützt Gelassenheit im Alltag und kann in jedem Alter begonnen werden. In diesem Yoga-Kurs wird klassisches Hatha-Yoga von Grund auf gelernt. Am Ende dieses Kurses solltest du dich und die Übungen gut genut kennen, um Yoga in deinen Alltag zu integrieren.

Asanas (Yoga-Stellungen) werden dynamischer in Bewegung praktiziert oder statisch für eine Weile gehalten. Die Stunden werden abgerundet durch Atemübungen, Tiefenentspannung und ein wenig Meditation.

Wegen der Corona-Schutzverordnung kann es sein, das der Kurs unterbrochen werden muss, oder nicht ordentlich starten darf. In diesem Fall beginnen wir mit einer Online-Sitzung und führen nach dem Corona-Lockdown normal fort. So kannst du einen AOK-Plus-Gutschein bzw. Krankenkassen-Zuschuss aus diesem Jahr noch nutzen, weil für die Abrechnung der Kurse der Kursbeginn in idesem Jahr Liegen muss.

Mittwochs 17:15 ab 2.12.

Termine: 2.12., 16.12., (), 6.1.2021, 13.1., 20.1., 27.1., 3.2., 10.2., 17.2., 24.2., 3.3. (Pause am 9.12., und über Weihnachten/Neujahr)

Tag der offenen Tür

Ausgefallen wegen Corona
Anlässlich des 5. Yogaladen-Geburtstag laden wir ein zum Tag der offenen Tür und zu freien Yoga-Stunden
am Sonntag 8.11.2020
Zum 5-Jährigen Bestehen des Yogaladen möchten wir
einladen und mit euch zusammen feiern mit verschiedener Yoga-Praxis. In den Pausen gibt es Tee/Kaffee und ayurvedischen Leckereien, Informationen und Gespräche über Yoga, und die Möglichkeit Raum und
Menschen kennen zu lernen.
10:00 Uhr – Vortrag, was bedeutet Yoga heute (45’)
11:00 Uhr – Einsteiger-Yoga Schnupperstunde (90’)
13:30 Uhr – Tuch-Yoga (60’)
15:00 Uhr – Kinderyoga (45′)
16:00 Uhr – Kaula-Yoga (150’)
Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings kann es sein, das die
letzten keinen Platz mehr finden. Also besser rechtzeitig kommen
und auch gerne mit uns Tee trinken und feiern.

Yoga-Werkstatt

Die Yoga-Werkstatt, Mittwochs 19:30, ist ein offener Raum für verschiedene Themen und Praxis. Manche Termine sind offen, andere für begrenzte, eingeladene Teilnehmer. Bitte sag Bescheid wenn du kommen möchtest.

  • 2.12., Yoga mit VAG-Yoga-Meditation
  • 16.12., Mantra-Singen

Vergangen

  • 22.7. Yoga, wie es für die passt, die da sind.
  • 29.7. QLB
  • 5.8.    Tuch-Yoga-Massage (Teilnehmerzahl begrenzt)
  • 7.10.,  Nada-Yoga
  • 21.10., Meridian-Dehnung
  • 4.11., Partner-Yoga,  Ausgefallen wegen Corona
  • 11.11., Tuchyoga-Schnupperstunde (allgemeine Einführung),  Ausgefallen wegen Corona
  • 25.11., Die 8 Brokate (Tai-Chi / Chi-Gong),  Ausgefallen wegen Corona

Weitere Themen werden hier im Text ergänzt.

Corona-Hygiene-Konzept

Corona-Viren sind eine Gefahr, der persönlich, aber auch kollektiv zu begegnen ist. Die Gefahr wird voraussichtlich mehrere Jahre akut bleiben. Die Corona-Schutzverordnung will das Gesundheitssystem vor Überlastung schützen. Sie erzwingt unter androhung von Strafen bestimmte Beschränkungen eines normalen Umgangs. Aus yogischer Sicht spricht vieles für mehr Selbstverantwortung statt Zwang und Angst. Angst macht das Corona-Virus schon genug.

  • Falls du persönlich oder in deinem nahen Umfeld eine Covid-19-Erkrankung auftaucht und du vor kurzem hier Kontakt hattest, wirst du uns zeitnah Bescheid sagen. Wir informieren dann (anonym) alle anderen Teilnehmer, die an dem Termin da waren.
  • Mit Erkältungs-Symptomen (bzw. Covid-19-Symptomen) bleibe bitte zu hause und praktiziere für dich. Du kannst dir telefonisch Unterstützung von uns holen. Es gibt viele Gute You-Tube-Yogastunden.
  • Trage in der Umkleide und „engen“ Bereichen eine Nase-Mund-Bedeckung (zumindest falls Andere in deiner Nähe sind.
  • Du wäscht deine Hände gründlich vor Beginn der Treffen.
  • Halte physischen Abstand von anderen Teilnehmern aber sei emotional offen und Herzlich! „social distancing“ ist Gesundheitsschädlich. In den letzten Wochen konnten wir beobachten, das physische Distanz mit der Vermeidung von Blickkontakt verwechselt wurde. Verschenke (gerade jetzt) öfter ein Lächeln und sei ansprechbar.
  • Ein „Nasenabstand“ von ca. 2 m scheint sinnvoll. Ein Mattenabstand der Mattenränder (der breiten Matten) von seitlich 1m und längs 50 cm, und leicht versetzt legen, gewährleistet das in der Regel. Damit ist die Teilnehmerzahl in der Yogabackstube auf 9 Praktizierende beschränkt. Bei anderen Nutzungen (z.B. Meditation) passen 12 Teilnehmer in den Yogaladen.
  • Bringe nach Möglichkeit deine eigene Matte/Kissen/Tuch mit. Du kannst unsere Matten, Sitzkissen und Decken auf eigene Verantwortung benutzen. Desinfektionsmittel stehen bereit, deine Matte vor Benutzung zu behandeln.
  • Türklinken und andere gemeinsam genutzte Oberflächen werden regelmäßig desinfiziert.
  • Im Bad steht Desinfektionsmittel und Seife zum Hände Waschen zur Verfügung.
  • Eine Lüftungsanlage mit einer (Lüfter-) Leistung von (bis zu) 700 m³/h (und Wärmerückgewinnung) ist während der Yogastunden im Betrieb. Weiter wird durch 3 große Fenster viel gelüftet.
  • Wir erheben die Kontaktdaten der Teilnehmer (im Rahmen unserer Buchhaltung). Bei Bedarf nutzen wir diese, um über Corona-Infektionen in unserer Nähe zu informieren. Soweit wir gesetzlich verpflichtet sind, werden wir Kontaktdaten auch dem Gesundheitsamt zur Verfügung stellen müssen.
  • Du wirst auf eine Meldung einer Corona-Infektionen anderer Teilnehmer angemessen reagieren. Also dich ggfls selbst testen lassen, deine Nächsten Informieren und deine sozialen Kontakte bis zur Klärung einer möglichen Infektion angemessen einschränken.
  • Mit dem Auftreten einer Covid-19-Erkrankung kann es sein, das die Infektionskette von Amts wegen nachverfolgt werden soll. Dabei können Verstöße gegen die Schutzverordnung durch dich und die Veranstalter festgestellt werden. Du bemühst dich in diesem Fall um ökonomische Schadensbegrenzung. Du verzichtest auf Schadenersatzforderungen und Anzeigen gegenüber dem Veranstalter und erklärst, das diese Vereinbarung aus deiner Sicht, nicht grob fahrlässig gegen die Gefahren von Corona-Infektionen verstößt.
  • Falls die Infektionszahlen in Leipzig eine Grenze von ca. 20 Neuinfektionen wöchentlichen pro 100.000 Einwohner überschreitet, verzichten wir auf Pranayama und Chanten (kein „Om“).
  • Falls die Infektionszahlen in Leipzig die Grenze von 50 Neuinfektionen wöchentlichen pro 100.000 Einwohner überschreitet (also das Gesundheitssystem an seine Grenzen stoßen könnte), ergreifen auch wir, schärfere Maßnahmen, bzw. schließen.
    Damit würde kaufmännisch ein Rückzahlungsanspruch entstehen, der uns an die Grenze des wirtschaftlich machbaren bringen kann. Wir appellieren an unsere Teilnehmer das wirtschaftliche Risiko zu teilen. Bei Bedarf werden wir aber Rückerstattungsansprüche auszahlen. Für andere Zahlungen werden wir steuerabzugsfähige Spenden-Quittungen als gemeinnütziger Verein ausstellen.

Ergänzungen und Korrekturen unseres Hygienekonzeptes sind kurzfristig möglich.
Stand: 10/2020

Soweit in der aktuellen Situation in der Stadt Leipzig die Zielvorgabe der Schutzverordnung von maximal 50 Neuinfektionen pro Woche pro 100.000 Einwohner unterschritten wird, erscheint eine partielle Verletzung der Schutzverordnung verantwortbar.

Ein Kurs für den z.B. Nähe- und Distanz-Übungen, Berührungsqualität und Pranayama zentrale Inhalte sind, ist unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung nicht durchführbar. Es erscheint legitim, den Kurs eigenverantwortlich durchzuführen, soweit dadurch das Gesundheitssystem nicht an den Rand der Überlastung kommen kann.

Yoga im Freien / Draußen-Yoga

Dienstags um 17:15 bis 18:30 (75′)
auf der Wiese beim ehemaligen Waldbad (Mai – Oktober)

Bei unklaren Wetterverhältnissen kurz vor der Stunde im Kalender nachsehen, ob es doch „drinnen“ stattfindet.

51°21’49.8″N 12°17’29.7″E,
Google: 51.363837, 12.291580  oder https://goo.gl/maps/dFej9KxTsTSC5rCk9

Fußweg auf der Hälfte zwischen zwischen Rollhockeystadion und Waldspielplatz Burgaue,  bei dem Stückchen Kastanien-Allee.

Bitte deine eigene Matte mitbringen. Auf der Wiese ist es gut, ein größeres Tuch (2 x 2 m) oder eine alte Decke unter die Matte zu legen, damit sie von unten nicht schmutzig wird und rechts und links noch etwas Platz ist für Klamotten und Sitzkissen.

Viele Grüße
Helfried

Corona – Seefahrergeschichte – Die zweite Welle

Im Januar gab es eine Sturmwarnung. Der Kapitän des chinesichen Schiffes hat den meldenden Matrosen diszipliniert und zurück auf seinem Ausguck geschickt, wo er einer Sturmböe zum Opfer gefallen ist.  Das große Schiff hat Schlagseite bekommen, konnte dann aber auf Grund gesetzt werden, um die heftigsten Sturmboen zu überstehen. Ob das große Schiff bei diesem gefährlichen Manöver Leck geschlagen ist, wird sich erst später zeigen. Das Schiff fährt langsam weiter.

Der Kapitän des deutschen Schiffes hat von dem Sturm rechtzeitig gehört und sein Schiff in den Windschatten einer Insel im Nirgendwo gesteuert. Eine Welle ist schon etwas über Deck geschwappt aber jetzt ist es sicher vor dem Sturm. Andere Schiffe funken SOS, aber solange der Sturm wütet kann ihnen keiner zuhilfe kommen. Die SOS-Rufe von kleineren Flüchtlings-Schiffen werden im Sturmbrausen komplett überhört.

Das deutsche Schiff dümpelt nun im Nirgendwo und wagt sich ganz vorsichtig an den Rand des Windschattens. Die Ladung verfault, die Stimmung ist schlecht und die Notreserven sind schon angebrochen. Klar ist, dass der Sturm noch lange wüten wird. Die Mannschaft überprüft die Seetüchtigkeit und diskutiert. Der Kapitän ist froh, dass er das Schiff in Sicherheit gebracht hat und genießt den Ruhm dafür. Aber die Mannschaft mault. Einige sind ängstlich und sprechen davon, dass es eine zweite Welle geben kann. Die erfahrenen Seeleute schmunzeln und sagen, dass es auf dem Meer noch mehr Wellen geben wird und meinen, das Schiff sei seetüchtig genug. Sie argumentieren, dass wir hart am Wind über die rauhe See fahren können und nur so in einen sicheren Hafen kommen, bevor die Notreserven verbraucht sind.

Ahoi.

Es Reicht! Schluss mit der Corona-Panik

Ich möchte, trotz meiner anarchistischen Herkunft, der Regierung Merkel Anerkennung zollen, dass Sie Mitte März die Notbremse gezogen hat. Wie notwendig das war, wird man erst im Nachhinein bewerten können, aber die Entwicklung der Infektion und die Gefahr, eines Zusammenbruches des Gesundheitssystems war ernst und erforderte Entscheidungen. Regierungspolitiker sind auch nur Menschen.

Inzwischen (7 Wochen danach) haben wir deutlich mehr Wissen, bessere Behandlungsmethoden, größere Kapazitätsreserven und Fallzahlen, die aufgrund „unserer“ Reaktion deutlich redziert wurden. Arztpraxen melden Kurzarbeit an. Intensivmedizinische Plätze stehen leer, wie seit Jahren nicht.

Soziale Distanz ist Anti-Demokratisch. Wenn wir so etwas über längere Zeit üben, bleibt von Demokratie ein Selbstbedienungsladen für diejenigen übrig, die mediale Macht haben. Es ist schon schwer genug, sich gegen mächtige Interessen Gehör zu verschaffen, aber wenn Treffen verboten sind, ist es unmöglich.

Soziale Distanz ist gesundheitsschädlich. Häusliche Gewalt ist nur die Spitze eines Eisberges. Wenn wir unseren Mitmenschen aus dem Blickwinkel potentieller Infektionsrisiken begegnen, wird Angst geschürt, was nach kurzer Zeit auch auf unser Immunsystem negativ durchschlägt. Beziehungen werden weniger gepflegt und durch Vergleiche der „Opferbereitschaft“ und gesetzlicher Linientreue belastet.

Soziale Distanz schädigt die emotionale Entwicklung. Wir lernen durchgehend und manchmal in die falsche Richtung. Unsere berührungsarme Kultur verursacht viele psychische Störungen. Jahrelange „Aufbauarbeit“ als Tantralehrer für mehr persönlich berührenden, emotional offenen Kontakt wird zurückgeworfen.

Gegen diese Gefahren gilt es die Gefahren der Corona-Infektion abzuwägen.

Da ich persönlich in Regierungen keine automatisch vertrauenswürdige Institution sehe, haben Entscheidungen und Gesetze wie eine Corona-Schutzverordnung für mich empfehlenden Charakter. Es ist anstrengend, die Einhaltung von Gesetzen immer vor mir selbst verantworten zu müssen. Ich muss sie daraufhin beurteilen, wie weit und warum ich ihnen folge. Ich habe die Corona-Schutzverordnung ab Mitte März weitgehend akzeptiert und trage zur Bewältigung der „Krise“ mit (notgedrungen) mehreren Tausend Euro bei. Wenn ein voll bezahltes Regierungsmitglied sagt „wir müssen Opfer bringen“ und meint dabei, das er 5% und ich 50% meiner Ressourcen beitragen soll, so unterhöhlt das die Glaubwürdigkeit der Regierung weiter.

Inzwischen sehe ich die Beschränkungen der Corona-Schutzverordnung als übertrieben an. Jetzt (Anfang Mai) Repressionen wie z.B. das Berufsverbot für Yogalehrer aufrecht zu erhalten, obwohl das erklärte Ziel (Schutz des Gesundheitssystems) längst übererfüllt ist, schwächt das Vertrauen in die Regierung und stärkt die Glaubwürdigkeit der „Verschwörungstheoretiker“ (wie Gegner der Regierung heutzutage gerne genannt werden).

Es war von Anfang an klar, da das Virus weltweiter Verbreitung gefunden hat, dass wir bis zum Erreichen der „Herdenimmunität“ einen Umgang mit dem Virus finden müssen. Für die nächsten 2 Jahre mit Mundschutz und sozialer Distanz herum zu laufen ist nicht angemessen für die Gefahren der Corona-Infektion. Antidemokratische Kräfte können sich freuen. Sie können im Schatten der Krise Waffengeschäfte und andere unappetitliche Süppchen kochen. Demokratische Kräfte sollten unser Gesundheitssystem auslasten und Beschränkungen nur dann auferlegen, wenn es zu Überlastungen kommt. Die Erfahrung Mitte März hat gezeigt, das „wir“ die Ausbreitung des Virus mit wenigen Tagen Verzögerung effektiv steuern können. Die Regierung verschweigt ihre Planung (und belügt uns damit) wenn Sie sagen, dass sie nicht wissen wie es weiter geht.

Das Infektionsrisiko in Sachsen schätze ich aktuell als niedrig ein. Circa eine Person von 2000 ist infektiös. So wie ich die Zahlen des Rober-Koch-Institutes (RKI) verstehe (Stand 24.4., *1) sind 99,94% der Menschen in Sachsen „NICHT GIFTIG“. Die aktuelle Situation rechtfertigt meiner Meinung nach nicht das Verbot von Yogakursen, Kindergeburtstagen, und anderen ungefährlichen oder persönlich wichtigen Events. Wenn viele Infizierte herum laufen oder das Gesundheitssystem an der Grenze ist, akzeptiere ich wieder die weitgehenden Verbote.

Die Corona-Krankheit ist nach meinem Verständnis ungefähr 5 bis 10 mal so gefährlich wie eine Grippe *2. Das ist ernst, aber es rechtfertigt keine Panik und keine häusliche Gewalt oder andere auftretende Folgen einer maßlosen Angstmache durch Medien, die Ihr Geld (strukturbedingt) mit schlechten Nachrichten verdienen.
Aus yogischer Sicht fehlt in unserer Kultur ein anerkennender Umgang mit dem Tod. In der öffentlichen Meinung findet sich dazu wenig Hilfreiches. Die meisten Menschen sind persönlich viel reifer als es die öffentliche Meinung vermittelt.

Viele Grüße
Helfried

*1) Mit dem Begriff „NICHT GIFTIG“ spiele ich auf teilweise übertriebene Panik bei Berührungen an. Die Fallzahlen aus dem RKI für Sachsen sprechen von aktuell (24.4.) kumuliert von 108 bestätigten Infektionen pro 100.000 Einwohnern. Kumuliert seit März, d.h. ein Großteil davon ist schon wieder gesund. Die RKI-Zahlen sprechen von ca. 73%. Andererseits gibt es sicher eine Dunkelzimmer der Erkennung. Schlechtestensfalls nehme ich einen Faktor 10 an. Von den Erkrankten sind ein großer Teil im Bett oder Krankenhaus und laufen nur wenig draußen herum. Die Gefahr unbemerkt infiziert zu werden, konzentriert sich (in der Öffentlichkeit! nicht in der Pflege!) auf einige Tage vor Erkennen der Krankheit. Alle Faktoren zusammen komme ich auf ein statistisches Infektionsrisiko von: (108 Infizierte * 0,27 aktuell noch kranke * 10 Dunkelziffer * 20% noch nicht diagnostiziert infiziert herumlaufend) auf 58 Infektionsträger pro 100.000, d.h. 0,06%. Eine andere Rechnung würde mit einer Dunkelziffer von 50% asymptomatisch bzw. symptomfrei Erkrankten zu noch günstigerer Gefahreneinschätzung kommen.

*2) Gefahr: Von den 154.000 Infizierten in Deutschland sind bis jetzt 5640 verstorben. Allerdings versterben die Corona-Kranken nach durchschnittlich 3 Wochen. Bis Anfang April waren 92.000 Infizierte gemeldet, also ließe sich die Mortalität auf ca. 1% berechnen. (diese Rechnung ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich käme auf rund 5%. GL) Offizielle Stellen sprechen von einer Mortalität von ca. 3%. (Laut RKI-Angaben vom 27.3. beträgt sie 0,6 %. GL) In New-York oder Nord-Italien kommen die Statistiken teilweise auf über 10% Mortalität. Hinweise deuten darauf, das Corona in Gegenden mit hoher Luftverschmutzung deutlich gefährlicher ist als anderswo. Es versterben ganz überwiegend Menschen mit verschiedenen schweren Vorerkrankungen, was die Aussagekraft der Statistik mindert, da die Todesursache unklar bleibt. Die Gefährlichkeit dieser Erkrankung sehe ich als einer Grippe ähnlich an, allerdings bis zu 10x gefährlicher. Der Vergleich dient hier auch nur der Orientierung an etwas Bekanntem, da „Unbekanntes“ unnötige Angst schürt.