Archiv für den Autor: helfried

Tag der offenen Tür

Anlässlich des 5. Yogaladen-Geburtstag laden wir ein zum Tag der offenen Tür und zu freien Yoga-Stunden
am Sonntag 8.11.2020
Zum 5-Jährigen Bestehen des Yogaladen möchten wir
einladen und mit euch zusammen feiern mit verschiedener Yoga-Praxis. In den Pausen gibt es Tee/Kaffee und ayurvedischen Leckereien, Informationen und Gespräche über Yoga, und die Möglichkeit Raum und
Menschen kennen zu lernen.
10:00 Uhr – Vortrag, was bedeutet Yoga heute (45’)
11:00 Uhr – Einsteiger-Yoga Schnupperstunde (90’)
13:30 Uhr – Tuch-Yoga (60’)
15:00 Uhr – Kinderyoga (45′)
16:00 Uhr – Kaula-Yoga (150’)
Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings kann es sein, das die
letzten keinen Platz mehr finden. Also besser rechtzeitig kommen
und auch gerne mit uns Tee trinken und feiern.

AOK-Yogakurs

Ein Yogakurs über 10x 90 Minuten nach dem AOK-Konzept.

Mittwochs 17:15 ab 21.10.

Termine: 21.10., 28.10., 4.11., 11.11., 25.11., 2.12., 16.12., 6.1.2021, 13.1., 20.1., 27.1., 3.2.21

Yoga-Werkstatt

Die Yoga-Werkstatt, Mittwochs 19:30, ist ein offener Raum für verschiedene yogische bzw. tantrische Praxis. Manche Termine sind offen, andere für begrenzte, eingeladene Teilnehmer. Bitte sag Bescheid wenn du kommen möchtest und kläre welcher Termin offen ist.

  • 16.12., Mantra-Singen
  • 2.12., Yoga mit VAG-Yoga-Meditation (geschlossene Sangha-Gruppe)
  • 25.11., Die 8 Brokate (Tai-Chi / Chi-Gong)
  • 11.11., Tuchyoga-Schnupperstunde (allgemeine Einführung)
  • 4.11., Partner-Yoga (geschlossene Sangha-Gruppe)
  • 21.10., Meridian-Dehnung
  • 7.10., Yoga mit Nada-Yoga-Session (geschlossene Sangha-Gruppe)
  • 22.7. Yoga, wie es für die passt, die da sind.
  • 29.7. QLB
  • 5.8.    Tuch-Yoga-Massage (Teilnehmerzahl begrenzt)

Weitere Themen werden hier im Text ergänzt.

Hygiene-Konzept

Die Corona-Schutzverordnung erzwingt unter androhung drakonischer Strafen bestimmte Beschränkungen eines normalen Umgangs. Aus yogischer Sicht spricht vieles für mehr Selbstverantwortung statt Zwang und Angst. Angst macht das unbekannte Virus schon genug.

  • Mit Erkältungs-Symptomen (Covid-19-Symptomen) bleibe bitte zuhause und praktiziere für dich. Du kannst dir telefonisch Unterstützung von uns holen.
  • Falls jemand persönlich oder im nahen Umfeld eine Covid-19-Infektion hat und vor kurzem dabei war, sage bitte Bescheid. Wir informieren dann alle, die an dem Termin da waren.
  • Halte physischen Abstand von anderen Teilnehmern und sei emotional offen und Herzlich! „social distancing“ ist Gesundheitsschädlich. In den letzten Wochen konnten wir beobachten, das die Distanz mit der Vermeidung von Blickkontakt verwechselt wurde. Verschenke (gerade jetzt) öfter ein Lächeln und sei ansprechbar.
  • Ein Mattenabstand von 2m seitlich und 1m längs scheint sinnvoll. Damit ist die Teilnehmerzahl in der Yogabackstube auf 9 beschränkt. Da dies in der Vergangenheit selten überschritten wurde, ändern wir jetzt nicht den gewohnten Modus, sondern verfahren nach „first-come-first-serve“. Falls das öfter nicht funktioniert, werden wir ein Anmeldesystem einführen.
  • Bringe nach Möglichkeit deine eigene Matte/Kissen/Tuch mit. Du kannst unsere Matten, Sitzkissen und Decken auf eigene Verantwortung benutzen. Desinfektionsmittel stehen bereit, deine Matte vor Benutzung zu behandeln.
  • Türklinken und andere gemeinsam genutzte Oberflächen werden regelmäßig desinfiziert.
  • Im Bad steht Desinfektionsmittel zur Verfügung.
  • Eine bessere Lüftungsanlage ist im Bau. Im Sommer wird durch 3 große Fenster viel gelüftet.
  • Wir erheben die Teilnehmerdaten (im Rahmen unserer Buchhaltung sowieso).

Ergänzungen und Korrekturen unseres Hygienekonzeptes sind kurzfristig möglich.

Yoga im Freien

Yoga im Freien, Mittwochs um 17:15 bis 18:30 (75′)
auf der Wiese beim ehemaligen Waldbad (bis 7.10.)

Bei unklaren Wetterverhältnissen kurz vor der Stunde im Kalender nachsehen, ob es doch „drinnen“ stattfindet.

51°21’49.8″N 12°17’29.7″E,
Google: 51.363837, 12.291580  oder https://goo.gl/maps/dFej9KxTsTSC5rCk9

Fußweg auf der Hälfte zwischen zwischen Rollhockeystadion und Waldspielplatz Burgaue,  bei dem Stückchen Kastanien-Allee.

Bitte deine eigene Matte mitbringen. Auf der Wiese ist es gut, ein größeres Tuch oder eine alte Decke unter die Matte zu legen, damit sie von unten nicht schmutzig wird und rechts und links noch etwas Platz ist.

Viele Grüße
Helfried

Corona – Seefahrergeschichte – Die zweite Welle

Im Januar gab es eine Sturmwarnung. Der Kapitän des chinesichen Schiffes hat den meldenden Matrosen diszipliniert und zurück auf seinem Ausguck geschickt, wo er einer Sturmböe zum Opfer gefallen ist.  Das große Schiff hat Schlagseite bekommen, konnte dann aber auf Grund gesetzt werden, um die heftigsten Sturmboen zu überstehen. Ob das große Schiff bei diesem gefährlichen Manöver Leck geschlagen ist, wird sich erst später zeigen. Das Schiff fährt langsam weiter.

Der Kapitän des deutschen Schiffes hat von dem Sturm rechtzeitig gehört und sein Schiff in den Windschatten einer Insel im Nirgendwo gesteuert. Eine Welle ist schon etwas über Deck geschwappt aber jetzt ist es sicher vor dem Sturm. Andere Schiffe funken SOS, aber solange der Sturm wütet kann ihnen keiner zuhilfe kommen. Die SOS-Rufe von kleineren Flüchtlings-Schiffen werden im Sturmbrausen komplett überhört.

Das deutsche Schiff dümpelt nun im Nirgendwo und wagt sich ganz vorsichtig an den Rand des Windschattens. Die Ladung verfault, die Stimmung ist schlecht und die Notreserven sind schon angebrochen. Klar ist, dass der Sturm noch lange wüten wird. Die Mannschaft überprüft die Seetüchtigkeit und diskutiert. Der Kapitän ist froh, dass er das Schiff in Sicherheit gebracht hat und genießt den Ruhm dafür. Aber die Mannschaft mault. Einige sind ängstlich und sprechen davon, dass es eine zweite Welle geben kann. Die erfahrenen Seeleute schmunzeln und sagen, dass es auf dem Meer noch mehr Wellen geben wird und meinen, das Schiff sei seetüchtig genug. Sie argumentieren, dass wir hart am Wind über die rauhe See fahren können und nur so in einen sicheren Hafen kommen, bevor die Notreserven verbraucht sind.

Ahoi.

Es Reicht! Schluss mit der Corona-Panik

Ich möchte, trotz meiner anarchistischen Herkunft, der Regierung Merkel Anerkennung zollen, dass Sie Mitte März die Notbremse gezogen hat. Wie notwendig das war, wird man erst im Nachhinein bewerten können, aber die Entwicklung der Infektion und die Gefahr, eines Zusammenbruches des Gesundheitssystems war ernst und erforderte Entscheidungen. Regierungspolitiker sind auch nur Menschen.

Inzwischen (7 Wochen danach) haben wir deutlich mehr Wissen, bessere Behandlungsmethoden, größere Kapazitätsreserven und Fallzahlen, die aufgrund „unserer“ Reaktion deutlich redziert wurden. Arztpraxen melden Kurzarbeit an. Intensivmedizinische Plätze stehen leer, wie seit Jahren nicht.

Soziale Distanz ist Anti-Demokratisch. Wenn wir so etwas über längere Zeit üben, bleibt von Demokratie ein Selbstbedienungsladen für diejenigen übrig, die mediale Macht haben. Es ist schon schwer genug, sich gegen mächtige Interessen Gehör zu verschaffen, aber wenn Treffen verboten sind, ist es unmöglich.

Soziale Distanz ist gesundheitsschädlich. Häusliche Gewalt ist nur die Spitze eines Eisberges. Wenn wir unseren Mitmenschen aus dem Blickwinkel potentieller Infektionsrisiken begegnen, wird Angst geschürt, was nach kurzer Zeit auch auf unser Immunsystem negativ durchschlägt. Beziehungen werden weniger gepflegt und durch Vergleiche der „Opferbereitschaft“ und gesetzlicher Linientreue belastet.

Soziale Distanz schädigt die emotionale Entwicklung. Wir lernen durchgehend und manchmal in die falsche Richtung. Unsere berührungsarme Kultur verursacht viele psychische Störungen. Jahrelange „Aufbauarbeit“ als Tantralehrer für mehr persönlich berührenden, emotional offenen Kontakt wird zurückgeworfen.

Gegen diese Gefahren gilt es die Gefahren der Corona-Infektion abzuwägen.

Da ich persönlich in Regierungen keine automatisch vertrauenswürdige Institution sehe, haben Entscheidungen und Gesetze wie eine Corona-Schutzverordnung für mich empfehlenden Charakter. Es ist anstrengend, die Einhaltung von Gesetzen immer vor mir selbst verantworten zu müssen. Ich muss sie daraufhin beurteilen, wie weit und warum ich ihnen folge. Ich habe die Corona-Schutzverordnung ab Mitte März weitgehend akzeptiert und trage zur Bewältigung der „Krise“ mit (notgedrungen) mehreren Tausend Euro bei. Wenn ein voll bezahltes Regierungsmitglied sagt „wir müssen Opfer bringen“ und meint dabei, das er 5% und ich 50% meiner Ressourcen beitragen soll, so unterhöhlt das die Glaubwürdigkeit der Regierung weiter.

Inzwischen sehe ich die Beschränkungen der Corona-Schutzverordnung als übertrieben an. Jetzt (Anfang Mai) Repressionen wie z.B. das Berufsverbot für Yogalehrer aufrecht zu erhalten, obwohl das erklärte Ziel (Schutz des Gesundheitssystems) längst übererfüllt ist, schwächt das Vertrauen in die Regierung und stärkt die Glaubwürdigkeit der „Verschwörungstheoretiker“ (wie Gegner der Regierung heutzutage gerne genannt werden).

Es war von Anfang an klar, da das Virus weltweiter Verbreitung gefunden hat, dass wir bis zum Erreichen der „Herdenimmunität“ einen Umgang mit dem Virus finden müssen. Für die nächsten 2 Jahre mit Mundschutz und sozialer Distanz herum zu laufen ist nicht angemessen für die Gefahren der Corona-Infektion. Antidemokratische Kräfte können sich freuen. Sie können im Schatten der Krise Waffengeschäfte und andere unappetitliche Süppchen kochen. Demokratische Kräfte sollten unser Gesundheitssystem auslasten und Beschränkungen nur dann auferlegen, wenn es zu Überlastungen kommt. Die Erfahrung Mitte März hat gezeigt, das „wir“ die Ausbreitung des Virus mit wenigen Tagen Verzögerung effektiv steuern können. Die Regierung verschweigt ihre Planung (und belügt uns damit) wenn Sie sagen, dass sie nicht wissen wie es weiter geht.

Das Infektionsrisiko in Sachsen schätze ich aktuell als niedrig ein. Circa eine Person von 2000 ist infektiös. So wie ich die Zahlen des Rober-Koch-Institutes (RKI) verstehe (Stand 24.4., *1) sind 99,94% der Menschen in Sachsen „NICHT GIFTIG“. Die aktuelle Situation rechtfertigt meiner Meinung nach nicht das Verbot von Yogakursen, Kindergeburtstagen, und anderen ungefährlichen oder persönlich wichtigen Events. Wenn viele Infizierte herum laufen oder das Gesundheitssystem an der Grenze ist, akzeptiere ich wieder die weitgehenden Verbote.

Die Corona-Krankheit ist nach meinem Verständnis ungefähr 5 bis 10 mal so gefährlich wie eine Grippe *2. Das ist ernst, aber es rechtfertigt keine Panik und keine häusliche Gewalt oder andere auftretende Folgen einer maßlosen Angstmache durch Medien, die Ihr Geld (strukturbedingt) mit schlechten Nachrichten verdienen.
Aus yogischer Sicht fehlt in unserer Kultur ein anerkennender Umgang mit dem Tod. In der öffentlichen Meinung findet sich dazu wenig Hilfreiches. Die meisten Menschen sind persönlich viel reifer als es die öffentliche Meinung vermittelt.

Viele Grüße
Helfried

*1) Mit dem Begriff „NICHT GIFTIG“ spiele ich auf teilweise übertriebene Panik bei Berührungen an. Die Fallzahlen aus dem RKI für Sachsen sprechen von aktuell (24.4.) kumuliert von 108 bestätigten Infektionen pro 100.000 Einwohnern. Kumuliert seit März, d.h. ein Großteil davon ist schon wieder gesund. Die RKI-Zahlen sprechen von ca. 73%. Andererseits gibt es sicher eine Dunkelzimmer der Erkennung. Schlechtestensfalls nehme ich einen Faktor 10 an. Von den Erkrankten sind ein großer Teil im Bett oder Krankenhaus und laufen nur wenig draußen herum. Die Gefahr unbemerkt infiziert zu werden, konzentriert sich (in der Öffentlichkeit! nicht in der Pflege!) auf einige Tage vor Erkennen der Krankheit. Alle Faktoren zusammen komme ich auf ein statistisches Infektionsrisiko von: (108 Infizierte * 0,27 aktuell noch kranke * 10 Dunkelziffer * 20% noch nicht diagnostiziert infiziert herumlaufend) auf 58 Infektionsträger pro 100.000, d.h. 0,06%. Eine andere Rechnung würde mit einer Dunkelziffer von 50% asymptomatisch bzw. symptomfrei Erkrankten zu noch günstigerer Gefahreneinschätzung kommen.

*2) Gefahr: Von den 154.000 Infizierten in Deutschland sind bis jetzt 5640 verstorben. Allerdings versterben die Corona-Kranken nach durchschnittlich 3 Wochen. Bis Anfang April waren 92.000 Infizierte gemeldet, also ließe sich die Mortalität auf ca. 1% berechnen. (diese Rechnung ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich käme auf rund 5%. GL) Offizielle Stellen sprechen von einer Mortalität von ca. 3%. (Laut RKI-Angaben vom 27.3. beträgt sie 0,6 %. GL) In New-York oder Nord-Italien kommen die Statistiken teilweise auf über 10% Mortalität. Hinweise deuten darauf, das Corona in Gegenden mit hoher Luftverschmutzung deutlich gefährlicher ist als anderswo. Es versterben ganz überwiegend Menschen mit verschiedenen schweren Vorerkrankungen, was die Aussagekraft der Statistik mindert, da die Todesursache unklar bleibt. Die Gefährlichkeit dieser Erkrankung sehe ich als einer Grippe ähnlich an, allerdings bis zu 10x gefährlicher. Der Vergleich dient hier auch nur der Orientierung an etwas Bekanntem, da „Unbekanntes“ unnötige Angst schürt.

Yogaladen in der Corona-Pandemie

Liebe Teilnehmer im Yogaladen,

Corona ist in aller Munde. Was sollen wir tun? Wir sollten gut für unsere Gesundheit sorgen und unser Immunsystem stärken. Yoga unterstützt beides, allerdings sind sind im Moment kurzfristige Maßnahmen gefragt. Stress vermeiden, ausreichend Bewegen, gesund essen, genug schlafen, frische Luft, genug Vitamine, Gifte vermeiden (Alkohol, Rauchen, …) usw. Positive Gedanken und Gefühle haben ebenfalls kurzfristige positive Wirkungen auf unser Immunsystem. Liebe Menschen zu sehen ist gesund (solange niemand infektiös ist). Viele Wochen in sozialer Isolation sind sicher ungesund. Unverbindliche Kontakte mit fremden Menschen bringen wenig und erhöhen das Infektionsrisiko. Außerdem gilt es auch solidarisch mit Risikogruppen zu handeln.

Unser Vorschlag: mache mehr Yoga zuhause und sorge gut für dich. Im Internet gibt es viele gute Youtube-Anleitungen. Lasse dich nicht von allgemeiner Panik (Überreaktion) anstecken. Bleibe gelassen und reagiere überlegt. Wir bieten so lange wie möglich weiter Yoga an.

Die Empfehlung, zuhause zu bleiben, ist nachvollziehbar und vernünftig. Aber auch soziale Isolation ist auf längere Sicht gefährlich. Nach einigen Wochen werden sich evtl. Paare die Köpfe einschlagen, Kinder in ihrer Entwicklung gestört und Jugendliche werden die öffentlich Ordnung als feindlich erleben. Auf der anderen Seite können sich in dieser „Pause“ auch Paare in Liebe und mit Zeit begegnen, ihren Kindern Zeit und Aufmerksamkeit zukommen lassen und Jugendliche können mutig helfen, weil sie wenig von der Krankheit zu befürchten haben. Pflege deine sozialen Kontakte und berücksichtige, das viele gerade gestresst sind.

Die “Krankheits-Welle” kommt auf Sachsen und Leipzig noch zu und wann ihr Höhepunkt überschritten ist, können wir noch nicht abschätzen. Auf jeden Fall geht es über Monate, in denen eine gewisse kritische “Kernzeit” evtl. drastischen Maßnahmen notwendig macht.

Als Yogis sollten wir Gelassenheit und Zuversicht verbreiten, und diszipliniert sinnvolle Maßnahmen unterstützen bzw. selbst umsetzen.

Schau, wo es Hilfe braucht. Nutze die Krise zur Besinnung auf wichtige Fragen des Lebens. Wir Menschen sind soziale Wesen. Eine Aufgabe ist Mitgefühl zu erweitern, was auch Rücksichtnahme und Verzicht bedeuten kann und Solidarität braucht. Als Veranstalter kommen auch ökonomisch schwere Zeiten auf uns zu.

Bitte nicht gleich eure Daueraufträge stoppen. Wenn du aus allgemeiner Rücksicht auf Corona oder zur Vermeidung persönlicher Risiken deine Yogastunden absagen möchtest bzw. für die Zeit, in der wir gezwungen sind zu schließen, würden wir die 10er-Karten verlängern und bei Bedarf die Hälfte bis zwei Drittel der Dauerauftragszahlungen zurück geben. Auf dieser Basis können wir und ihr erstmal weiter planen.

Risiko?
In Sachsen sind (Stand 16.3.) 140 laborbestätigte Fälle bekannt. Unter der Annahme, das nur ein kleinerer Teil der Fälle diagnostiziert/registriert werden, und dass Infizierte möglicherweise 4 bis 5 weitere Angesteckt haben, ist das statistische Infektionsrisiko für Sachsen immer noch sehr gering. Das ändert sich dramatisch, wenn in der Stadt z.B. hundert Personen erkrankt sind.

Einsteigerkurs mit Krankenkassen-Zuschuss!

Yoga fördert Beweglichkeit und Entspannung, hilft gegen Rückenbeschwerden, unterstützt Gelassenheit im Alltag und kann in jedem Alter begonnen werden. In diesem Yoga-Kurs  wird klassisches Hatha-Yoga im wesentlichen aus der Shivananda-Tradition von Grund auf gelernt. Am Ende dieses Kurses solltest du dich und die Übungen gut genut kennen, um yoga in deinen Alltag zu integrieren.

Asanas (Stellungen) werden in dynamischer Bewegung oder statisch für gehalten praktiziert und abgerundet durch Atemübungen und Tiefenentspannung und ein wenig Meditation.

Der nächste Yoga-Einsteigerkurs
beginnt am 3.9.2020, Donnerstags 8:00 Uhr früh
nach den Sommerferien,  10x 90′
3.9., 10.9., 17.9., 24.9.,  1.10., 8.10., 15.10., 22.10., 29.10., 5.11., 12.11. (res)

Kosten: 95€ oder AOK-Plus-Gutschein.

Kursleitung: Helfried

Zuschuss:Dieser Kurs wird durch die meisten Krankenkassen oder durch die AOK-Pluss gefördert, so dass du selbst nur sehr geringe Kosten hast.

Als AOK-Plus-Mitglied kannst du dir einen Gutschein für diesen Kurs holen. Falls du aber weniger als 8x dabei bist, musst du die genommen Stunden normal bezahlen, da der Gutschein nur für vollständige Kurse gilt.

Bei allen anderen Krankenkassen ist der Kurs zunächst ganz normal zu bezahlen. Wenn du mehr als 8x dabei warst, wird die Teilnahme auf einem Formular bestätigt. Diese Bestätigung schickst du (per Post oder Online) mit einem Antrag auf Erstattung an deine Krankenkasse.  Diese erstattet dir nachträglich einen großen Teil des Geldes. Über die Höhe der Erstattung und weitere Details gibt dir deine Krankenkasse auskunft. Üblich sind 80%. Der Kurs kostet dich dann nur 19€.

Du kannst bis zu 2 mal im Jahr solch einen Zuschuss bekommen. Allerdings macht es aus yogischer Sicht wenig Sinn. Wenn dir Yoga gut tut und gefällt, empfehlen wir eine regelmäßig Yogapraxis zu Hause oder eine Dauerkarte für 28 (Geringverdiener 25€) pro Monat.

Tuch-Yoga

Tuch-Yoga – Was heißt das?

Tuchyoga oder auch “Arial Yoga” ist eine Synthese aus Yoga und Tuch-Akrobatik, die einerseits anspruchsvolle Körperarbeit beinhalten kann und andererseits tiefere Entspannung und das Gefühl von Geborgenheit und getragen werden vermittelt.

Ein U-Förmig von der Decke hängendes elastisches, breites Tuch bietet halt, erleichtert Umkehrhaltungen und bietet ein Gefühl von Fliegen und Leichtigkeit. Der Trend kommt aus Amerika. Wir bieten im Yogaladen zwei verschiedene Kurskonzept über je 5 Stunden an und nennen die Schwerpunkte “Schweben” oder “Fliegen”.

Der Tuch-Yoga-KursSchweben” betont die Leichtigkeit und emotionale Geborgenheit, die das Tuch vermitteln kann. Man kann sich mal “hängen lassen” und Elemente der Tuchyoga-Massage genießen.
Termine: Mittwochs 19:30 ab 13.5.2020
Aufpreis +5€/h zur Yogakarte, begrenzte Teilnehmerzahl

Der Tuch-Yoga-KursFliegen” betont die Möglichkeit abzuheben, die Schwerkraft aktiv auszutricksen, ungewohnte Haltungen und Perspektiven einzunehmen und sich und manche Muskelgruppe vielleicht neu zu erleben.
Termine: Montags 16:15 ab 24.2.20, Weitere Termine 2.3., 9.3., 16.3., 23.3.
Aufpreis +5€/h zur Yogakarte, begrenzte Teilnehmerzahl